Frag doch mal den Azubi - Ausbildung zur Chemielaborantin m/w/d

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Hallo Isabella, erklär uns doch kurz, welche Ausbildung du machst.

Ich mache eine Ausbildung zur Chemielaborantin an der Technischen Universität München, die ich im Sommer 2022 abschließen werde.

Und was sind deine Hauptaufgaben?

Ich habe tatsächlich sehr viele unterschiedliche Aufgaben wie z.B. Proben nehmen, eigene Präparate herstellen, aufreinigen und analysieren, ich kontrolliere, dokumentiere und bewerte Prozessabläufe und noch vieles mehr. Es wird also nie langweilig! 

Das klingt sehr spannend! Wie bist du denn darauf gekommen, eine Ausbildung zur Chemielaborantin zu machen und warum genau hier an der Technischen Universität München?

Irgendwie fand ich in der Schule Chemie schon extrem spannend und wollte dann in die Forensik bei der Polizei. Da es verschiedene Möglichkeiten gab, da hin zu kommen, habe ich mich für die Ausbildung als Chemielaborantin entschieden. Die TU habe ich gewählt, weil ich immer nur Gutes gehört habe und die Arbeit durch die vielen verschiedenen Lehrstühle sehr abwechslungsreich ist und ich nirgends sonst so viel Wissen aus so vielen Bereichen mitnehmen kann.

Welchen Schulabschluss benötigt man für diese Ausbildung und welche Voraussetzungen sollten die Schüler mitbringen?

Man benötigt mindestens einen mittleren Schulabschluss. Man sollte natürlich schon einmal etwas von Chemie und Mathematik gehört haben. Außerdem sollte man eine Vorliebe zur feinen und exakten Arbeitsweise haben. Und es ist von Vorteil, wenn man gerne mit Fachleuten aus unterschiedlichen Wissensbereichen zusammenarbeitet und wenn man es liebt viel Neues zu lernen. Das Wissen geht hier nämlich nie zu Ende! 

Was macht dir bei deinen täglichen Aufgaben am meisten Spaß?

Die Abwechslung und die Zusammenarbeit mit den Studenten. Es gefällt mir sehr, dass es nicht jeden Tag das Gleiche ist, das verleiht dem Arbeitstag viel Farbe. Und von den Studenten, die sich teilweise schon im Doktorstudium befinden, erhält man unglaublich viel Fachwissen.  

Natürlich gibt es bestimmt auch Tätigkeiten, die du nicht so gerne machst.

Klar gibt es die. Egal, wo man hingeht, wird es immer Aufgaben geben, die man nicht so mag oder die einem nicht so liegen. Aber die gehören dazu. Und wenn die guten und spaßigen Tätigkeiten überwiegen, ist alles gut. Man sollte sich einfach auf die schönen Seiten konzentrieren :)  

Ist in diesem Beruf auch mal Kreativität gefragt?

An den richtigen Stellen, ja. Manchmal führt man Versuche durch, da ist kein Platz für Kreativität, da muss man sich einfach strukturiert an die Versuchsvorschrift halten. Es gibt aber auch Versuche, da darf man selbst nachdenken und sich eigene Wege überlegen und ganz viel probieren.

Welche Berufsschule besuchst du?

Die Städtische Berufsschule für Zahntechnik, Chemie-, Biologie- und Drogerieberufe in München am Ostbahnhof.

Dann kommen wir auch schon zur letzten Frage: Was hast du nach der Ausbildung vor?

Ich habe gemerkt, dass mir die Biochemie sehr liegt und ich gerne im Bereich der Forschung und Entwicklung bleiben möchte. Ich werde in diesem Feld arbeiten und vielleicht auch einen Blick in die Pharmazie werfen. Mal sehen, was die Zukunft bereithält!

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