Frag doch mal den Azubi - Ausbildung zur/zum Industriekauffrau/-mann m/w/d

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Hallo Lisa-Marie, Julia und Jasmin, erklärt uns doch kurz, welche Ausbildung ihr macht.

Lisa-Marie: Ich mache eine Ausbildung zur Industriekauffrau und bin jetzt im 2. Lehrjahr.

Julia: Ich mache auch eine Ausbildung zur Industriekauffrau und bin im 2. Ausbildungsjahr.

Jasmin: Hallo zusammen, ich mache derzeit eine Ausbildung zur Industriekauffrau bei Knauf Insulation und bin im ersten Lehrjahr. 

 

Und was sind eure Hauptaufgaben?

Lisa-Marie: Ich durchlaufe verschiedene Abteilungen und im Moment bin ich Objektteam. Ich darf Angebotskopien bei uns im System erstellen und an die jeweiligen Händler senden, aber auch E-Mails auf dem Laufwerk speichern. Alles was die Händler bzw. Kunden betrifft.

Julia: Das variiert von Abteilung zu Abteilung. Im Moment bin ich in der Abteilung After Sales/Controlling. Hier geht es viel um Buchhaltung und Zahlen. Ich erstelle Bonusabrechnungen und Gutschriften für den Kunden. Unter anderem überprüfe ich auch die Mitgliederlisten von Verbänden mit dem Kundenstamm, den wir im System hinterlegt haben. In anderen Abteilungen hingegen habe ich zum Beispiel bei der Inventur mitgeholfen, Lieferscheine eingepflegt oder auch im Backend der Knauf Insulation Homepage die Daten unserer Produkte gepflegt. Es ist also sehr vielseitig :)

Jasmin: Aktuell bin ich im Versand. Ich verschicke Pakete an Kunden mit diversen Versandunternehmen, kümmere mich um Lieferscheine und Ladescheine und habe viel Kontakt zu den Transporteuren.

 

Das klingt sehr spannend! Wie seid ihr denn darauf gekommen, eine Ausbildung zur Industriekauffrau zu machen und warum genau hier bei Knauf Insulation?

Lisa-Marie: Auf den Beruf bin ich durch mein Praktikum als Industriekauffrau gekommen. Das hat mir damals sehr gefallen und ich wusste, dass der Beruf als Industriekauffrau sehr vielseitig ist, besonders dann in so einem großen Unternehmen wie Knauf Insulation Operation GmbH, welches weltweit bekannt ist und in verschiedenen Standorten vertreten ist. Dadurch bin ich auch auf diese Firma aufmerksam geworden.

Julia: Ich habe vor der Ausbildung die FOS Inn-Salzach (Fachrichtung: Wirtschaft) besucht. Durch die Praktika habe ich den Beruf der Industriekauffrau näher kennengelernt und dieser hat mir sehr gut gefallen. Über das Internet und bei Ausbildungsmessen habe ich mich informiert, welche Firmen diesen Beruf ausbilden und dadurch bin ich letztendlich auf das Unternehmen Knauf Insulation gestoßen. 

Jasmin: Auf der FOS habe ich bereits gemerkt, dass mir das Fach Wirtschaft besonders gut gefallen hat. Durch verschiedene Messen und Freunde erfuhr ich schon früh von der Ausbildung.
Die Firma ist nicht weit von meinem Heimatort entfernt und mit dem Auto gut zu erreichen. Mir fiel durch die Unternehmensphilosophie sofort ins Auge, dass Knauf stark auf seine Mitarbeiter und deren Wohlbefinden achtet. Das fand ich sehr gut und sprach mich an. Ich bin froh, ein Teil der Firma geworden zu sein.

 

Welchen Schulabschluss benötigt man für diese Ausbildung und welche Voraussetzungen sollten die Schüler mitbringen?

Lisa-Marie: Für diese Ausbildung benötigt man die Mittlere Reife und es wäre von Vorteil, eine Begeisterung für diesen Beruf mitzubringen. Der Großteil ist der Meinung, dass man für diese Ausbildung BWR benötigt, da man ja einen „Bürojob“ erlernt. Das ist jedoch falsch! Ich kann nur von mir persönlich reden. Ich hatte in der Realschule den sozialen Zweig, dennoch mache ich jetzt eine wirtschaftliche Ausbildung. Es fällt einem natürlich nicht so leicht, in der Berufsschule dies neu zu erlernen, aber das ist ja mit Allem so. Aller Anfang ist schwer, aber ich rufe mir dann immer wieder ins Gedächtnis, ohne Fleiß kein Preis. Also macht eure Berufsentscheidung nicht davon abhängig, was ihr könnt und was nicht! Wenn du gerne im Team arbeitest, Management dein Ding ist und du dich für die Buchhaltung interessierst, dann ist diese Ausbildung das Richtige für Dich!

Julia: Man benötigt die Mittlere Reife und natürlich ist es von Vorteil, wenn man bereits in der Schule BWR gehabt hat, da fällt es einem leichter in der Berufsschule. Meiner Ansicht nach spielt dies dennoch für den praktischen Teil der Ausbildung keine Rolle. Hier ist es wichtig, dass Einem die Arbeit am PC gefällt, man kein Problem mit Zahlen hat, sich selbst organisieren kann und auch der Kundenkontakt - per Telefon oder E-Mail –  Freude bereitet.

Jasmin: Ein Realschulabschluss oder ein Fachabitur wäre von Vorteil. Man sollte Ehrgeiz mitbringen, da man in der Schule definitiv am Ball bleiben sollte. Ein wenig Grundwissen und generelles Verständnis im Bereich der Wirtschaft ist natürlich auch nie schlecht. Prinzipiell kann die Ausbildung aber jeder schaffen!

 

Was macht euch bei euren täglichen Aufgaben am meisten Spaß?

Lisa-Marie: Dass man von den Kollegen nicht nur als Auszubildende gesehen wird, sondern auch als Mitarbeiterin, die das Team unterstützen kann. Das heißt, dass ich schon sehr wichtige Aufgaben zugeteilt bekomme, die ich dann mit gutem Gewissen erledigen kann. Somit kann ich meine Kollegen auch zufrieden stellen und Ihnen Arbeit abnehmen.

Julia: Ich find´s super, dass ich in verschiedene Abteilungen einen Blick werfen kann und sehr viel sehe sowie lerne. Durch das regelmäßige Erlernen neuer Tätigkeiten wird der Beruf besonders abwechslungsreich. Die meisten Aufgaben werden Einem gezeigt und danach darf man sie selbständig ausführen, was mir sehr gut gefällt, da dadurch Vertrauen dem Azubi entgegengebracht wird und man so Verantwortung bekommt. Zum Beispiel in der Abteilung After Sales: Hier darf ich die Bonusabrechnungen erstellen und auch fakturieren. Bevor sie an den Kunden rausgehen werden sie nochmal geprüft, den Rest darf ich alleine machen.

Jasmin: Mir macht der Kontakt zu Kunden, Transporteuren und anderen Mitarbeitern am meisten Spaß.

 

Natürlich gibt es bestimmt auch Tätigkeiten, die ihr nicht so gerne macht.

Lisa-Marie: Tätigkeiten kann ich nicht direkt nennen, aber wenn es an einem Tag mal so richtig stressig ist, bin ich schon froh, in den Feierabend gehen zu können. Denn bei diesem Beruf hat man viel geistige Anstrengung und da man den ganzen Tag vor einem Bildschirm sitzt, kann der Tag schon lange werden.

Julia: So pauschal kann ich das gar nicht sagen. Meist ist die Ablage von Verträgen nicht besonders spannend.

Jasmin: Ab und zu könnte ich Excel verfluchen :D

 

Ist in diesem Beruf auch mal Kreativität gefragt?

Lisa-Marie: Ich persönlich würde sagen, hin und wieder ja. Aber ein bisschen Kreativität schadet ja nie. Bei unserem Unternehmen kann man auch gerne Ideenvorschläge bringen, welche Knauf bereichern und eine Veränderung für alle Mitarbeiten bedeuten. Also zeig ruhig deine Kreativität. Auch in den einzelnen Abteilungen kannst du deiner Kreativität freien Lauf lassen.

Julia: In der Abteilung Marketing-Kommunikation ist Kreativität gefragt. Diese sind für die Produktkataloge zuständig und erstellen auch die Werbemittel für die Kunden.

Jasmin: Wenn es um Problemlösungsfindungen geht definitiv, ja.

 

Welche Berufsschule besucht ihr?

Lisa-Marie: Ich bin froh, sagen zu können, dass ich die Berufsschule Eggenfelden besuche. Da man keinen weiten Schulweg hat, wenn man, wie beispielsweise ich, aus dem Landkreis Rottal-Inn kommt.

Julia: Ich besuche die Berufsschule in Eggenfelden, das ist eine Außenstelle der Berufsschule Pfarrkirchen.

Jasmin: Ich gehe auf die Berufsschule Pfarrkirchen.

 

Dann kommen wir auch schon zur letzten Frage: Was habt ihr nach der Ausbildung vor?

Lisa-Marie: Das kann ich zum jetzigen Zeitpunkt leider noch nicht sagen. Jedoch bin ich mir ziemlich sicher, dass ich schon bei Knauf bleiben möchte, da hier viele Aufstiegsmöglichkeiten geboten werden und ich mir vorstellen könnte, bei einem anderen Standort im Ausland für paar Monate zu arbeiten und mir neue Eindrücke zu schaffen.

Julia: Ich möchte gerne ich diesem Beruf nach meiner Ausbildung weiterarbeiten und das auch bei Knauf Insulation, da es mir hier sehr gut gefällt. Für Weiterbildungen wie zum Beispiel einen Fachwirt bin ich offen und würde mich sehr freuen, wenn das in naher Zukunft klappen würde.

Jasmin: Da ich zuvor vier Semester lang studiert habe und dabei bemerkte, dass mir der Bereich Marketing besonders gut gefällt, möchte ich mich in diese Richtung weiterbilden.

 

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