Revierjäger m/w/d

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Büchsenmacher m/w/d Revierjäger
Was macht man in diesem Beruf?

Revierjäger m/w/d bewirtschaften nach jagdrechtlichen Vorschriften ein Jagdrevier. Dort erhalten sie den Wildbestand und gewährleisten dessen Gesundheit und Artenvielfalt. Sie legen neue Lebensräume wie Wildäcker an und schützen bestehende Biotope, z.B. durch Zäune. Auch der Bau, die Kontrolle und die Instandhaltung von Hochsitzen, Fütterungsanlagen und anderen Jagdeinrichtungen gehören zu ihren Aufgaben.

Zu hohe Wildpopulationen regulieren Revierjäger und Revierjägerinnen durch gezielte Jagd. Gegebenenfalls organisieren sie auch Einzel- und Gesellschaftsjagden und führen diese durch. Das erlegte Wild zerlegen und vermarkten sie.

Wo arbeitet man?
Beschäftigungsbetriebe:

Revierjäger m/w/d sind beschäftigt

  • bei Jagd- und Forstverwaltungen bzw. -betrieben
  • bei Jagd-, Forst- und Naturschutzverbänden

 

Arbeitsorte:

Revierjäger m/w/d arbeiten meist im Freien aber auch in Büroräumen.

 

Welcher Schulabschluss wird erwartet?

Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben.

 

Worauf kommt es an?
Anforderungen:

  • Beobachtungsgenauigkeit und Aufmerksamkeit (z.B. beim Beobachten von Vorgängen in der Natur, beim Beobachten des Wildes)
  • Auge-Hand-Koordination und Geschicklichkeit (z.B. beim Schießen und Zerlegen des Wildes)
  • Verantwortungsbewusstsein und Sorgfalt (z.B. bei der Revierpflege, Wildhege, im Umgang mit Jagdhunden, beim Untersuchen erlegter Tiere auf Krankheitsanzeichen)
  • Umsicht (z.B. beim Umgang mit Jagdwaffen)
  • Trittsicherheit (z.B. in schwierigem Gelände, beim Steigen auf Hochsitze)

 

Schulfächer:

  • Biologie (z.B. um Verhaltensweisen von Wildtierarten zu analysieren)
  • Mathematik (z.B. um Futtermittelbedarf zu kalkulieren)
  • Werken/Technik (z.B. um Revierzäune anzulegen)

 

Quelle: Berufenet der Bundesagentur für Arbeit

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