Mediengestalter m/w/d Digital und Print - Konzeption und Visualisierung

15.03.2023

Mediengestalter/in Digital und Print der Fachrichtung Konzeption und Visualisierung ist ein 3-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf in der Medien- und Kommunikationsbranche (Ausbildungsbereiche Industrie und Handel sowie Handwerk).

Was macht man in diesem Beruf?

Mediengestalter/innen Digital und Print der Fachrichtung Konzeption und Visualisierung entwickeln Konzeptionen für Medienprodukte wie Zeitschriften, Werbebroschüren oder Internetseiten. Aus den Informationen und Vorgaben der Kunden entnehmen sie Aufgabenstellungen und Ziele. Sie ermitteln, welche Zielgruppen angesprochen werden sollen, und sammeln Ideen für die Umsetzung des Auftrags.

Sie erstellen Konzeptionen und visualisieren ihre Ideen und Entwürfe so, dass den Kunden verschiedene Gestaltungsvarianten vorgestellt werden können. Dabei entwerfen sie Illustrationen wie Grafiken oder Diagramme, entwickeln Gestaltungsraster und stimmen die Gestaltung auf das jeweilige Medium ab, um eine optimale Wirkung zu erreichen. Die Gestaltung stimmen sie mit ihren Kunden ab. Sind die Kunden mit dem Ergebnis zufrieden, arbeiten sie die Entwürfe mediengerecht aus. Dabei prüfen Mediengestalter/innen Digital und Print der Fachrichtung Konzeption und Visualisierung die Entwurfsdateien auf Vollständigkeit und technische Umsetzbarkeit und erstellen produktionsfähige Entwürfe. Auch für Kontrollverfahren zur Qualitätssicherung sind sie zuständig.

Wo arbeitet man?

Beschäftigungsbetriebe:
Mediengestalter/innen Digital und Print der Fachrichtung Konzeption und Visualisierung finden Beschäftigung in Werbeagenturen bzw. Werbeabteilungen von größeren Unternehmen, in Verlagen und anderen Firmen der Druck- und Medienwirtschaft sowie in Medienagenturen.

Arbeitsorte:
Mediengestalter/innen Digital und Print der Fachrichtung Konzeption und Visualisierung arbeiten in erster Linie in Büroräumen und grafischen Ateliers.

Welcher Schulabschluss wird erwartet?

Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis stellen Betriebe überwiegend Auszubildende mit Hochschulreife ein.

Worauf kommt es an?

Anforderungen:

  • Kreativität und Sinn für Ästhetik (z.B. beim Erarbeiten von Design-Konzeptionen und Gestaltungsvorschlägen, beim Bearbeiten von Bildern und Grafiken)
  • ichnerische Fähigkeiten und räumliches Vorstellungsvermögen (z.B. für das zeichnerische Aufbereiten von Gestaltungsideen, beim Entwickeln von Gestaltungsentwürfen)
  • Kaufmännisches Denken und organisatorische Fähigkeiten (z.B. für das Prüfen von Ideen auf Wirtschaftlichkeit, beim Planen und Umsetzen von Medienkonzeptionen)
  • Teamfähigkeit (z.B. bei der Zusammenarbeit mit Art-Directors, Grafikdesignern/-designerinnen, Marketing- und Werbefachleuten)
  • Kundenorientierung und Kommunikationsfähigkeit (z.B. bei der Kundenberatung)

Schulfächer:

  • Mathematik (z.B. beim Berechnen technischer Daten und Erstellen kaufmännischer Unterlagen)
  • Kunst (z.B. beim Entwerfen von grafischen Elementen und Erstellen von Präsentationen)
  • Deutsch (z.B. für die Kundenberatung)
  • Englisch (z.B. zum Verstehen und Benutzen englischsprachiger Fachinformationen)

 

Quelle: BERUFENET (https://berufenet.arbeitsagentur.de) - Stand: 14.03.2023

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